Kanarische Inseln - Teneriffa

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9 years 4 months ago #136 by Rosanna
Replied by Rosanna on topic Barranco del Infierno- Teneriffa
Ein abenteuerlicher Wanderweg führt tief ins "Höllental".
Wegen des großen Andrangs ist die Tagesbesucherzahl allerdings beschränkt.Frühes kommen oder Vorbestellung
sind daher empfehlenswert.Auf einem ehemaligen Hirtenweg kommen Sie in die rauhe Bergwelt,die hier ohne Schatten (Kopfbedeckung mitnehmen!!!)und fast vegetationslos ist.Erst später,wenn man sich der engen,schattigen Höllenschlucht nähert,durch die ein Bach sprudelt,kommt dichter Pflanzenwuchs zum Vorschein.Wenn es zuvor genug geregnet hat,gibt es am Ende der Klamm sogar einen Wasserfall zu bestaunen,der über 80m herabstürzt.

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9 years 4 months ago #137 by Rosanna
Replied by Rosanna on topic Garachico - Teneriffa
bei der Abfahrt aus dem Teno-Gebirge fällt der Blick auf einen der schönsten Orte der Insel:Garachico hat mit etw. 5700 Einwohner einen gemütlichen,ja dörflichen Charakter.
Bis zu seiner Zerstörung durch den Vulkanausbruch der Monte Negra von 1706-dessen Spuren heute noch an den Berghängen hinter Garachico zu sehen sind -war es Teneriffas führender Hafen.Doch dann wälzten sich Lavaströme auf breiter Front Richtung Nordwesten herab und formten die Isla Baja,die "flache Insel",auf der neben Garachico heute auch die Orte Los Silos und Buenavista del Norte liegen. Die einwohner bauten das neue Städtchen trotzig auf der eben erst erkalteten Lava wieder auf. Vor allem in der Altstadt mit einigen herrlichen,durch die Erruption wie durch ein Wunder verschont gebliebenen Gebäuden spazieren die Besucher wie in einem lebendigen Museum.Auf der erhöhten Plaza de la Libertad gegenüber der Kirche steht ein Denkmal des venezolanischen Nationalhelden Simon Bolivar,dessen Großmutter einst aus Garachico in die neue Welt auswanderte.

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9 years 4 months ago #138 by Rosanna
Replied by Rosanna on topic Santiago del Teide - Teneriffa
geografisch gehört der mit 5400 Einwohnern eher unscheinbare Ort zum Teno-Gebirge.Es liegt 17km südlich von Garachico auf einem Plateau in gut 900m Höhe.Auffallend ist allein die von mehreren weißen Kuppeln bedeckte Pfarrkirche San Fernando.Politisch sieht es anders aus.Der Ort ist nämlich verwaltungssitz für mehrere feriensiedlungen Puerto de Santiago an der 10km entfernt gelegenen Küste und daher seit Ende der 70er Jahre zum Wohlstand gekommen.
Lohnenswert ist der Besuch des Weilers Arguayo südlich von Santiago. Er war einst ein wichtiges Zentrum der Töpferkunst Teneriffas.

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9 years 4 months ago #139 by Rosanna
Replied by Rosanna on topic Güimar- Teneriffa
die lebhafte Kleinstadt mit 16.000 einwohnern breitet sich inmitten eines weiten Tals aus,das früher von Tomatenplantagen und Kartoffeläckern lebte.Die meisten wurden allerdings wegen zu hoher Wasserkostenund veränderter Marktlage aufgegeben.Nur noch der Wein verspricht ein Auskommen.Auf terassierten Feldern leuchtet er grün in der trockenen Ebene.Güimar war vor der Ankunft der Spanier die Hauptstadt eines Guanchenreiches. Dessen mencey unterwarf sichfrühzeitig den Europäern und unterstützte sie bei ihren Eroberungen

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9 years 4 months ago #140 by Rosanna
Replied by Rosanna on topic Klima - Teneriffa
Dank Ihrer geografischen Lage verfügt Teneriffa über ein ganzjährig mildes und ausgeglichenes Klima.Es gibt weder heftige Kälteeinbrüche noch drückend schwüle Hitzewellen.
Die Durchschnittstemperatur in Küstennähe liegt bei 21.3 Grad und die relative Luftfeuchtigkeit bei durchschnittlich 64%
Die Sonn schein an rund 320 Tagen im Jahr circa 6,9 Stunden täglich und mit diesen wenigen Regentagen zählt Teneriffa zu einem der beliebtsten Urlaubszielen Europas.
Im Inneren der Insel wird das Klima von der enormen Landschaftsvielfalt beeinflusst.

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9 years 4 months ago - 9 years 4 months ago #141 by Rosanna
Replied by Rosanna on topic Whale Watching - Teneriffa
Die Gewässer rund um die Kanarischen Inseln sind ein Tummelplatz für Meeressäuger. 86 verschiedene Arten sind rund um den Globus bekannt. Stolze 26 davon trifft man bisweilen auf den Kanaren, unter Ihnen auch recht große, wie den Marathontaucher unter ihnen, den Pottwal. Er wird bis zu 18 Meter lang und wurde per Sonar schon in der beachtlichen Tiefe von 2500 Metern geortet. Damit ist er einsame Spitze.

In der Regel wird man bei den Whale Watching Touren allerdings eher auf Pilotwale oder Delfine treffen. Die Pilotwale kommen zwischen den Inseln Teneriffa und La Gomera in einer dauerhaft ansässigen Population vor, was auf der Welt einzigartig ist. Möglich ist das nur durch den Humboldt-Strom der diese Gewässer mit dem nötigen kalten Wasser versorgt.

Bei den Delfinen ist der Große Tümmler derjenige, den man meistens sieht. Er ist den meisten Menschen durch die Serie „Flipper“ bekannt und lebt in Schulen von bis zu 15 Tieren. Im Atlantik liegt der Durchschnitt allerdings eher bei fünf Tieren. Er wird knapp vier Meter lang und ernährt sich überwiegend von Fischen.

Der gemeine Delfin ist von der Färbung her interessanter, denn er besitzt eine helle Unterseite und einen braunen Rücken. Er wird mit 2,4 Metern nicht so groß wie der Tümmler und ist auch nicht ganz so häufig zu beobachten.

Diese vier Wale sind die regelmäßigsten Sichtungen zwischen Teneriffa und La Gomera, bleibt nur noch etwas zu den Touren an sich zu sagen. Die Wale ziehen jedes Jahr rund eine Million Touristen an, was im Vergleich zu der Fläche auf der sie zu sehen sind, echt eine Menge sind. Jeden Tag fahren bis zu 70 Schiffe raus, was für die Tiere eine Menge Stress bedeutet. Da dieses Geschäft ein lukratives ist, geht das dann so weit, dass einige Veranstalter sogar mit einer Wal-Garantie locken: keine Wale, Geld zurück. Dadurch entsteht ein Druck, der manche jegliche Rücksichtnahme vergessen lässt, so dass die Tiere gehetzt und eingekreist werden.

Dabei gibt es strenge gesetzliche Richtlinien für die Walbeobachtung. Der Mindestabstand sollte 100 Meter betragen, es sei denn, die Tiere nähern sich von alleine. Es ist verboten durch eine Walschule oder –familie zu fahren und die Tiere unnötigem Stress auszusetzen. Doch häufig fahren die Boote mit aufgedrehter Partymusik und feiernden Gästen raus, was für die Tiere eine enorme Belastung darstellt.

Die Lösung heißt sanftes Whale Watching. Darunter versteht man nichts anderes, als die strikte Einhaltung der Regeln, was auch durch die Regierung Teneriffas mit der Vergabe eine Gütesiegels gefördert wurde. Dieses Siegel ist das „Blue Boat“, wobei es auch nach Vergabe des Siegels keine Garantien mehr gab.
Last edit: 9 years 4 months ago by Rosanna.

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